3:2 gewonnen gegen Löffingen

FC Rot-Weiß Salem : FC Löffingen 3:2 (0:2), Zuschauer: 300, SR: Nipp (Sigmaringendorf)

Tore: 0:1 (7. Minute) Gaudig, 0:2 (25. Minute) Gaudig, 1:2 (58. Minute) Pasquale, 2:2 (72. Minute) Daniele (Foulelfmeter), 3:2 (87. Minute) Pasquale 

RWS: Livgöcmen, Frei, Bröski (94. Beck), Schmid, Notheis Philipp, Pasquale, Senn, Falco (65. Müller), Yazici (65. Gut), Kölle (31. Notheis Nicolai), Daniele 

FC Löffingen: Osek, Fuß, Hirschbolz, Gaudig (84.  Kornienko), Beha (84. Isele), Schuler, Kopp, Baumann, Messmer, Hoheisel (69. Weißenberger, Bürer

In den ersten Minuten nach Eröffnung der Partie hatten die Einheimischen zwar ein deutliches Übergewicht in puncto Ballbesitz, doch brachten sie trotz zweier vielversprechender Freistöße und ebenso vielen Eckbällen nichts Zwingendes zu Stande. Wie's geht zeigten die Gäste: Mit dem allerersten Angriff, mit dem sie in den Rot-Weißen Strafraum eindrangen, fiel das 0:1. Gauding vollendete völlig freistehend per Kopf nach einer unbedrängten Flanke des flinken Alexander Schuler. In der 13. Minute hätten die Löffinger ihre Führung auszubauen müssen, doch parierte Keeper Livgöcmen zunächst bravourös gegen den frei auf ihn zulaufenden Beha, den Nachschuss von Hoheisel kratzte Bröski spektakulär per Kopf unter dem Gebälk hervor. Drei Minuten später die erste wirkliche Salemer Chance als Pasquale überhastet aus 13 Metern über die Querlatte donnerte. Wiederum nur drei Minuten später verzog Schmid einen Kopfball knapp am rechten Pfosten vorbei. In der 25. Minute dann das 0:2, das einer exakten Kopie des ersten Tores darstellte. Nach einer maßgeschneiderten Flanke brauchte der hühnenhafre Gauding wiederum ohne Gegenwehr nur noch einzunicken. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Schwarzwälder längst das Heft in der Hand und dominierten eindeutig gegen enttäuschende Salemer. In der 39. Minute fast der dritte Treffer als sich der Ball nach einer verunglückten Flanke von Kopp, die sich zum Torschuss entwickelte, nur Zentimeter hinter dem Lattenkreuz und Toraus senkte. 

Nach Wiederanpfiff und einer gesalzenen Kabinenpredigt zeigte die Krausetruppe dann aber Moral und kämpfte die immer schwächer werdende Löffinger Elf sprichwörtlich in Grund und Boden. So lag der Anschlusstreffer in der 58. Minute regelrecht in der Luft als Pasquale mit einer feinen Einzelleistung die komplette Abwehr alt aussehen ließ und auf 1:2 verkürzte. Acht Minuten später verhinderte nur der Pfosten, dass es nach einem Senn-Freistoß zu einem treffermäßigen Gleichstand kam. Der nun völlig entfesselt aufspielende Pasquale prüfte zunächst in der 68. Minute Torhüter Osek und vergab gleich darauf in der 71. Minute freistehend in aussichtsreicher Position. In der selben Minute konnte er nach einem weiteren sehenswerten Alleingang nur durch ein elfmeterwürdiges Foul gestoppt werden. Daniele verwandelte diesen kompromisslos in der 72. Minute zum verdienten 2:2 Ausgleich. Das Schlossseestadion stand Kopf als der überragende Pasquale nach feiner Vorarbeit von Daniele in der 87. Minute den umjubelten Siegtreffer markierte, damit das Spiel drehte, und den Linzgauern mir der besten Halbzeitleistung den ersten Heimsieg bescherte!

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