2:2 gegen Konstanz

FC Rot-Weiß Salem : SC Konstanz-Wollmatingen 2:2 (1:0)
1:0 (5. Minute) Nikolai Notheis, 1:1 (53. Minute) Bongiovanni, 1:2 (67. Minute) Bongiovanni, 2:2 (70. Minute) Bröski
SR: Di  Vito (Stetten a.k.M.), Zuschauer 230

Obwohl der Favorit aus Konstanz während des gesamten Spielverlaufes in puncto Ballbesitz ganz klar die Nase vorne hatte, verblüfften gleich zu Beginn die Einheimischen mit einer Vielzahl gut vorgetragener und hochkarätigen Angriffen. So bereits in der 5. Minute als der vielsprechende Neuzugang Nikolai Notheis nach einem abgewehrten Fernschuss Gästetorhüter Bisinger an der Strafraumlinie den Ball abluxen konnte und ihn anschließend ganz abgeklärt zur 1:0 Führung über die Linie schob. In den Folgeminuten hatten Beck per Alleingang, Bröski durch eine Kopfballverlängerung, Pasquale und Senn mit Weitschüssen sowie wiederum Notheis nach einem Abwehrfehler den Ausbau der Führung auf dem Fuß. Dem gegenüber standen in Durchgang eins nur zwei nennenswerte Aktionen der über die Spielweise der Salemer sichtlich erstaunten Gäste, als man in der 21. Minute über einen Foulelfmeter zu Gunsten des agilen Grimm hätte diskutieren können, und in der 32. Minute Bienger nach einem klugen Zuspiel knapp am kurzen Eck vorbeizog.
Nach einer lautstarken Pausenansprache des SC-Trainers Karaki kamen die Konzilstädter wie ausgewechselt aus der Kabine. Tief wurden die Rot-Weißen in ihrer Abwehrzone eingeschnürt, Entlastungsangriffe fanden nicht mehr statt und der Ausgleich lag in der Luft. So geschah es dann auch in der 53. Minute als Bongiovanni sich ein Herz nahm und aus gut 20 Metern ins linke untere Eck den 1:1 Gleichstand herstellte. Der selbe Spieler war es auch in der 67. Minute der, nachdem er sauber frei gespielt wurde, den Ball aus nur fünf Metern zur 2:1 Führung über die Linie buxierte. Doch nur drei Minuten später jubelten wieder die Linzgauer als Bröski nach einem Kölle Freistoß das Leder unhaltbar zum 2:2 abfälschte. In der Folgezeit verflachte die Partie von der spielerischen Seite her gesehen immer mehr, andererseits entwickelte sich in den Schlussminuten ein offener Schlagabtausch mit dicken Möglichkeiten vor beiden Toren, wobei die Krausetruppe an Quantität und Qualität ein dickes Plus zu verzeichnen hatte. Nach Abpfiff waren und mussten sich beide Mannschaften mit dem schlussendlich gerechten Remis zufrieden geben. -RGJA-

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