FC Rot-Weiß Salem : SC Konstanz-Wollmatingen 2:3

FC Rot-Weiß Salem : SC Konstanz-Wollmatingen 2:3 (0:3)
0:1 (8. Minute) Dold, 0:2 (17.) Dold, 0:3 (19.) Dold, 1:3 (62.) Theurich (Handelfmeter), 2:3 (67.) Theurich (Foulelfmeter)
SR: Barisic (Messkirch)
Zuschauer: 130

Von Beginn an machten die Gäste aus Konstanz klar, auf welches Konto die drei Punkte an diesem Tag verbucht werden sollten. Sie beherrschten Ball und Gegner fast nach Belieben und die Zuschauer hatten das Gefühl, dass sie nicht nur mit einem, sondern gleich mit zwei Mann mehr auf dem Platz standen. Besonders Torjäger Dold spielte mit seinen Gegenspielern Katz und Maus. So tanzte er in der 9. Minute regelrecht durch die ganze Abwehr und überwand auch RWS-Torhüter Livgöcmen zur 1:0-Führung. Bereits in der 18. Minute erhöhte er auf 2:0, als Salem ihn ohne große Gegenwehr ziehen ließ. Nur 3 Minuten später erzählte er einen lupenreinen Hattrick. Bienger spielte einen genialen Pass, die Salemer Verteidiger wirkten wie Statisten und Dold vollendete mit einem Heber. Die dominanten Konzilstädter drosselten daraufhin etwas das Tempo. Die bis dahin enttäuschenden Einheimischen kamen in der Folge durch zwei abgefälschte Fernschüsse zu den ersten erwähnenswerten Abschlüssen. So blieb es zum Pausenpfiff beim verdienten 3:0 für den Sportclub.
Zum Wiederanpfiff kamen die Rot-Weißen mit einem einem völlig anderen Gesicht aus der Kabine. Eine Doppelauswechslung sowie gravierende taktische Umstellungen zeigten Wirkung . Salem zeigte Moral und übernahm zum Staunen der Zuschauer zunehmend das Kommando. So konnte der eingewechselte Theurich in der 63. Minute per Handelfmeter auf 1:3 verkürzen. Eine scharfe Daniele Hereingabe wurde von einem Gästespieler regelwidrig mit der Hand geblockt. Wiederum Theurich war es, der nur 5 Minuten später nach einem diesmal umstrittenen Foulelfmeter den Anschluss herstellte. In der sehr hektischen Schlussphase - Schiedsrichter Barisic musste in den letzten 25 Minuten nicht weniger als neun gelbe Karten ziehen - hatten die Linzgauer mehrmals den Ausgleich auf dem Fuß. Die größte Möglichkeit hatte Bröski in der dritten Minute der Nachspielzeit, als er völlig freistehend aus 3 Metern den Ball nicht im Gehäuse der Konstanzer unterbrachte.

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