3:0 gewonnen

FC Rot-Weiß Salem - DJK Villingen 3:0 (2:0), Schiedsrichter: Hafes Gerspacher (Heitersheim), Zuschauer 222, Bes. Vorkommnisse: Rote Karte (68.) Avci, Tore: 1:0 (21.) Falco, 2:0 (43.) Müller, 3:0 (87.) F. Kölle

Rot-Weiß Salem: R. Kölle, Bröski, T. Schmid, Pasquale, Theurich, Falco (81. F. Kölle), Senn, Gut (61. Beck), Müller (89. Eköz), N. Notheis (76. Gütt), Daniele

DJK Villingen: Amiti, Penndorf, Werner, Beha (75. Hug), Zimmermann (81. Müller), Käfer, Sarikaya (46. Pfriender), Riesle, Kostka, Förmbacher (61. Takuete), Avci

Dass nach den zuletzt verkorksten Heimspielen Wiedergutmachung angesagt war, merkte man den Salemern gleich bei Spieleröffnung an. So bekamen sie bereits in der 3. Minute einen aussichtsreichen Freistoß zentral an der Strafraumlinie geschenkt, als der Villinger Torhüter Amiti nach einer Unsicherheit erst im Nachkrabbeln den Ball außerhalb der Linie zu fassen bekam. Er machte seinen Lapsus jedoch postwendend wieder wett, in dem er den von Senn hart getretenen Ball im Nachfassen entschärfte. In der 7. und 11. Minute dann erste Ausrufezeichen der Gäste als Beha und Avci bei ihren Fernschüssen das Visier allerdings zu hoch eingestellt hatten. Auf der anderen Seite setzte sich zunächst Senn in der 13. und danach Müller in der 15. Minute mit sehenswerten Alleingängen durch, die aber jedesmal im Niemandsland verpufften, da die finalen Pässe viel zu ungenau gespielt waren. Das 1:0 für die Rot-Weißen fiel dann in der 21. Minute, als Falco einen unhaltbaren Freistoß neben den rechten Pfosten ins Netz nagelte. Durch die Führung im Rücken übernahmen die Hausherren mit zunehmender Spieldauer 
immer mehr die Kontrolle und so war das 2:0 unmittelbar vor dem Pausenpfiff die logische Konsequenz. Dabei wirkte der junge Salemer Müller total abgebrüht, in dem er einem DJK-Verteidiger im Strafraum geschickt den Ball abluchste und eiskalt auch an Torhüter Amiti vorbei vollendete. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs dann nochmals die selbe Szene mit den gleichen Akteuren, doch diesmal hielt Amiti mit einer Glanzparade die Schwarzwälder im Spiel.
Nach Wiederanpfiff blieben hüben wie drüben nennenswerte Chancen äußerste Mangelware, jedoch wurde die Partie zusehends härter, eine Reihe von gelben Karten waren das Ergebnis ruppigen Einsteigens, was in der 68. Minute mit einer glatt roten Karte gegen den Villinger Mittelfeldspieler Avci gipfelte. Danach beruhigte sich das Spiel wieder und gegen zahlenmäßig unterlegene Gäste kamen die Linzgauer zu mehren Kontergelegenheiten. Eine dieser Möglichkeiten nutze der kurz zuvor eingewechselte Felix Kölle zum finalen 3:0, während sein Bruder René im Gehäuse der Rot-Weißen mit einer souveränen Vorstellung entscheidend dazu beitrug, dass die Krause-Truppe zum ersten Mal in dieser Saison ein Heimspiel ohne Gegentor beendete.

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