5:0 gegen Villingen II gewonnen

FC Rot-Weiß Salem - FC 08 Villingen 5:0 (2:0), SR: Mast (Laupheim), Zuschauer 170
Tore: 1:0 (27. Minute) Beck, 2:0 (45. + 1) Pasquale, 3:0 (60.) Bröski, 4:0 (85.) Beck, 5:0 (87.) Cisse
Besondere Vorkommnisse: Beller hält Foulelfmeter gegen Daniele (74.)

FC 08 Villingen 2: Beller, Dresel (69. Moullai), Raab, Arslan, Campisciano, Reho (46. Jerhof), Jakob (75. Bak), Atar, Effinger (69. Turan), Sari, Bodenseh

Dass eine deutliche Überlegenheit in Puncto Ballbesitz und die höhere Anzahl an ballsicheren Einzelspielern in einem Team nicht automatisch mit einem Sieg gleichzusetzen ist, bewahrheitete sich am Samstag Abend im Schlosssestadion wieder einmal deutlich. So zeigten die Gäste aus Villingen über weite Strecken das druckvollere und kombinationssichere Spiel, doch verpuffte dieses mit wenigen Ausnahmen in ungefährlichen Weitschüssen oder blieb in der gut gestaffelten vielbeinigen Abwehr der Einheimischen hängen. Die Rot-Weißen hingegen überzeugten hingegen mit einem taktisch gut eingestellten und kämpferisch auf Topniveau agierenden Kollektiv, welches den Gegner durch Standardsituationen und schnelle Konter in regelmäßigen Abständen überrumpelte. Die erste Salemer Chance hatte Dürrhammer als er nach einer Viertelstunde mit seiner Kopfballverlängerung nur um Haaresbreite am langen Pfosten scheiterte. In der 27. Minute machte es Beck präziser, als er ebenfalls per Kopf einen 40-Meter-Freistoß von Daniele zum 1:0 verwandelte. Kurz darauf hatten die Schwarzwälder durchaus den Ausgleich auf dem Fuß, doch scheiterten die Fernschüsse von Sari und Jakob und wiederholt von Bodenseh an mangelnder Präzision. Anders dagegen die Rot-Weißen: Beck setzte mit einem Traumpass Pasquale in Szene und dieser erhöhte unmittelbar vor dem Pausenpfiff der souveränen Schiedsrichterin Mast mit einem satten Hammer ins rechte untere Eck auf 2:0. Genau nach einer Stunde Spielzeit knallte zunächst Pasquale das Leder an die Latte, ehe ein direkt darauf folgender Eckball durch Daniele per Kopf von Bröski zum 3:0 in den Maschen landete. Vier Minuten später Pech für die Verbandsligareserve, als Livgöcmen nach seiner einzigen Unsicherheit erst im Nachfassen den Ball noch von der Linie kratzen konnte. 15 Minuten vor Spielende blieb Daniele mit einem Foulelfmeter nur zweiter Sieger gegen den ansonsten eher unsicheren 08-Keeper Beller. Doch machte der bärenstarke Daniele seinen Lapsus in doppelter Weise wieder wett, als er mit zwei exakt getimten Freistößen aus jeweils gut 40 Metern zunächst Beck in der 85. und zwei Minuten später Cisse bediente und beide per Kopf zum 4:0 beziehungsweise zum 5:0 Endstand einheizten. -Gral-

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