Salem gegen Uhldingen

FC Rot-Weiß Salem : FC Uhldingen 1:1 (0:0), 1:0 (55.) Pasquale, 1:1 (82.) Dimitrov 
SR: Tietze (Radolfzell), Zuschauer: 230, Besondere Vorkommnisse: Gelb Rote Karte Pfau (RWS, 40. Minute), Reiser (RWS) verschießt Foulelfmeter (79. Minute)

RWS: Schraivogel, Gütt, Bröski, P. Notheis, Pasquale, Gut, Beck (69. N. Notheis), Pfau, Reiser, Romeo, Daniele

Das Derby Salem gegen Uhldingen begannen die Akteure zunächst sehr verhalten und ließen die Attribute eines echten Lokalkampfes eher vermissen. Vor allem durch teils haarsträubende technische Unzulänglichkeiten nahmen sich beide Teams immer wieder selbst aus dem Spiel, brachten den Gegner in Vorteil ohne dass dieser allerdings einen Nutzen daraus ziehen konnte. Die wenigen Tormöglichkeiten der ersten Halbzeit entstanden daher größtenteils aus Zufallsprodukten. So in der 8. Minute als nach einem langgezogenen Uhldinger Freistoß die Rot-Weißen sich gegenseitig behinderten, der daraus resultierende Eckball haarscharf am Tor vorbeischrammte. In der 14. Minute vermochte es Gut nicht, nach gleich zwei geschlagenen Gästeluftlöchern das Leder im zentralen Torbereich unter Kontrolle zu bringen. Noch vor der Pause (41.) musste Nachwuchsspieler Pfau wegen wiederholtem Foulspiel vorzeitig in die Kabine. In der Nachspielzeit schaffte es Mitko Dimitrov, fast auf der Torlinie stehend, den Ball noch über das Gehäuse zu jagen. 
Nach Wiederbeginn wurde die Partie etwas besser und so fiel die 1:0 Führung aufgrund eines Sololaufes über fast den gesamten Platz durch den besten Rot-Weißen Pasquale in der 55. Minute. Es folgte eine Phase, in der vor allem die Torhüter immer wieder im Mittelpunkt standen. So in der 80. Minute als Hermanutz die durchbrechende Salemer Sturmspitze Reiser von den Beinen holte. Dieser legte sich das Spielgerät selbst auf den Punkt- zog aber knapp vorbei. Von diesem Schock noch nicht richtig erholt, krachte es in den Maschen der Einheimischen. Toshko Dimitrov drosch einen Freistoß unhaltbar in den linken Winkel. Erst jetzt entwickelte sich das Match zu einem Schlagabtausch mit offenem Visier. Weitere Tore blieben jedoch Fehlanzeige. Die Punkteteilung war schlussendlich auch gerecht, einen Sieger hatte die Partie nicht verdient. Das einzig positive Fazit war, dass es der Landesligaabsteiger verstand, die mehr als fünfzigminütige Unterzahl zu 

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