Berichte

Salem 2 - SG Heiligenberg/Illmensee

Nach dem Debakel in Pfullendorf sind die Salemer auf Wiedergutmachung aus. Da kam der Heimmannschaft das 6-Punkte-Spie gegen den direkten Tabellennachbarn aus Heiligenberg gerade recht. Wie gegen in Pfullendorf auch kam Salem besser in die Partie und machte von Anfang an Druck. Nadelstiche von Maurice Gut, Pierre Moll und Fabian Hillebrand sorgten für wiederkehrende Gefahr im Sechzehner der Gäste, die jedoch -der Durchschlagskraft der Salemer Offensive geschuldet- nicht in ein Tor umgemünzt werden konnte. Symptomatisch war es, dass es ein Fehler der Hintermannschaft der Spielgemeinschaft war, der dann zur Salemer Führung führte. Maurice Gut erlief einen viel zu kurzen Rückpass, umkurvte den Heiligenberger Keeper Amadeo Frirdich und netzte ins leere Tor ein (25.). Fast im direkten Gegenzug zog der Gäste-Zehner Allessandro Lettieri aus 16 Metern halb Rechts ab und traf abgefälscht und unhaltbar ins obere Eck zum Halbzeitstand 1:1 (26.). In der Zweiten Halbzeit setzte sich der Gast immer mehr gegen Salem durch und erarbeitete sich vor allem nach Standards viele aussichtsreiche Chancen. Johannes Bieger rettete wiederholte male glänzend und hielt die Salemer so im Spiel. In der 71. Minute war es dann doch soweit: Ein weiter Einwurf der Gäste segelte durch den Salemer Sechzehner, wird von Elli Sick noch unglücklich verlängert und landet auf dem Kopf von dem am langen Pfosten eingelaufenen Andre Mutter, der zur 1:2 Führung einschob.
In der Folge wurde das Spiel immer ruppiger und emotionaler, sodass es drohte dem überforderten Schiedsrichter zu entgleiten. Salem machte hinten auf und versuchte den Ausgleich zu erzwingen, den Maurice Gut frei vor dem Tor auf dem Fuß hatte. Die letzte Aktion gehörte auch noch einmal der Heimmannschaft, die in Person vom eingewechselten Marc Dürrhammer nach einem Freistoß aus dem Halbfeld am herausstürmenden Gästekeeper scheiterte.
So verlor Salem auch das vierte Spiel in Folge nach eigener Führung und merkt langsam, dass die Punkte nun nur noch ganz schwer zu holen, jedoch für den Klassenerhalt unabdingbar sind.

 

TUS Immenstaad - Salem 2

Die spätestens seit letzter Woche im Abstiegsstrudel gefangenen Salemer Gäste treffen auf einen Tabellenführer auf Formsuche und in Zugzwang: Optimale Gegebenheiten für einen harten Kreisliga A- Fight. Die Immenstaader stürmten dem Tabellenplatz entsprechend standesgemäß los. Mit viel Wut im Bauch erarbeiteten sich die Mannen von Uwe Strüver einen Eckball nach dem Anderen und verwerteten die zweiten Bälle zu gefährlichen Distanzschüssen. Nur selten gelang den Gästen der Befreiungsschlag. Generell war das Siel von einer hohen Intensität geführt und von vielen kleinen und größeren Fouls. Klare Torchancen waren dagegen Mangelware. So war es ein Traumschuss vom Immenstaader David Hofstetter, der die Heimmannschaft in Führung brachte. Aus 20 Metern halb Links hielt er in der 31. Minute einfach mal drauf. Der Ball flatterte in den Windigen Böen dieses Sonntagnachmittags genau in den Salemer 90-Grad Winkel. Unhaltbar für Keeper Schraivogel. Im Gegenzug versuchte sich die Salemer Reserve an blitzschnellen Kontern, die jedoch selten zu Ende gespielt werden konnten. Wenn es gelang, fehlte die Abschlusspräzision (Beer 35./ Binder 43.).
In der Zweiten Halbzeit gelang den Immenstaadern durch Mario Riegger direkt das 2:0 nach einem Abstauber. Die ansonsten Ereignisarme zweite Halbzeit hatte ihren Höhepunkt im Salemer Aufbäumen zwischen der 70.  Und 85. Minute, in der erst Florian Moosbrugger aus 6 Metern per Kopf scheiterte und Fabian Hillebrand im 1-gegen-1 die Nerven versagten. Felix Binder schrammte noch einmal frei vor dem Torwart knapp mit dem Kopf am Ball vorbei, wodurch das 2:0 den Endstand darstellte. Wieder einmal ein schwer zu verdauendes Ergebnis für die Salemer, die sich jedoch kämpferisch stark verbessert präsentierten.

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