Salem kämpft

FC 08 Villingen 2 - FC Rot-Weiß Salem 1:2 (0:2)
Tore: 0:1 (11.) Su , 0:2 (36.) Cakiqi, 1:2(73.) Laatsch
Schiedsrichter: Tim Walter
Zuschauer: 60
Bes. Vork.: Rot (49. Cakiqi) RWS, Gelb-Rot (88. Vurušić) FC 08
Aufstellung Salem
Klockner, Wimmer, Luci, Gruler (60. Walter) Strauß P., Senn (82. Sorg), Strauß M, Cakiqi, Romeo, Müller (89. Yanarsavk), Su (81. Keller)
Aufstellung Villingen
Ehmann, Haller, Seemann, Milinovic, Savic, Laatsch, Märländer, Staiger, Bruno, Kryvytskyi, Späth
Salem eröffnete das Kellerduell mit aggressiven, hohem Pressing, was Villingen sichtlich vor Probleme stellte und bereits in der 11. Spielminute zur Führung der Gäste führte.
Gruler erkämpfte sich den Ball und setzte mit einer weiten Flanke den über mehrere Monate ausgefallenen und schmerzlich vermissten Su in Szene, der das Leder nur noch über die Linie drücken musste.
Erstaunlicherweise war dies der offensichtliche Weckruf für die Einheimischen, die in der Folge vermehrt Präsenz zeigten und durch Milinovic knapp neben dem Pfosten und Seemann per Kopf hauchdünn über die Latte den Ausgleich nur minimal verfehlten.
Der quirlige Gruler bereitete in der 36. Minute wiederum den zweiten Rot-Weiß Treffer vor, in dem er sich erneut an der Grundlinie durchtankte und mit einem genialen Lupfer die gesamte 08-er Abwehr ausgehebelte und der völlig freistehende Cakiqi das Spielgerät nur noch zum 0:2 Halbzeitstand einnicken brauchte.
Jedoch sollte der Torschütze dann nur ganz wenige Minuten nach Wiederanpfiff für negative Schlagzeilen sorgen, als er nach überhartem Einsteigen mit Glatt-Rot vorzeitig wieder zurück in die Kabine musste.
Die Schwarzwälder bestimmten im weiteren Verlauf nun weitestgehend die Begegnung, der 1:2 Anschlusstreffer durch Laatsch in der 73. Minute per sattem Schuss aus zentraler Position war die logische Konsequenz daraus.
Bis zum Abpfiff sollte die Partie für den Landesliga-Aufsteiger aus dem Linzgau überwiegend eine Abwehrschlacht werden, unterbrochen nur durch mehrere Konter, bei denen vor allem Paul Strauß ein möglicher Treffer verwehrt blieb.
Schlußendlich rettete die Schloßseeelf ihren dritten Saisonsieg gegen das Tabellenschlußlicht über die Zeit und bescherten ihrem neuen alten Trainer Adnan Sijaric somit einen perfekten Einstand.